https://www.academia.edu/36071873/Das_Museum_Iran_e_Bastan_in_Teheran_Eine_neue_Staatskultur_im_historischen_Gewand
Das Museum Iran-e Bastan wurde unter der Regierung Reza Shah Pahlavi (reg. 1925-1941) als Archäologisches Museum 1937 in Teheran gegründet. Der Gründungskontext bettet sich in eine sehr zügig voranschreitende Nationalisierungsphase Irans, die mit Beginn des 20. Jahrhunderts und speziell mit dem Regierungsantritt Reza Khans 1921 als Premierminister – ab 1924 Reza Schah – einsetzte. Die westlich geprägte Museumsidee wurde bewusst importiert, um eine Staatsidee durch eine entsprechende Staatskultur zu generieren. Die erstrebte Nationalisierung Irans stützte somit nicht nur auf europäische Staatssysteme, sondern vordergründig auf die darunterliegenden, identitätsstiftenden Strukturen der administrativen Kulturverwaltung und der wissenschaftlichen Denkmalpflege.
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