sábado, 18 de julio de 2026

Von der Donau an den Bosporus. Österreich, Byzanz und der Orient Andreas Rhoby

https://www.academia.edu/170342570/Von_der_Donau_an_den_Bosporus_%C3%96sterreich_Byzanz_und_der_Orient?email_work_card=title Monograph, to be published with Mandelbaum Verlag in early 2027, see https://www.mandelbaum.at/buecher/andreas-rhoby/von-der-donau-an-den-bosporus/ Die Beziehungen Österreichs zum Byzantinischen Reich, dem mittelalterlichen Römerreich im Osten, stellen in der Öffentlichkeit und auch in der Forschung weitestgehend eine terra incognita dar – ganz anders als die breit rezipierten Kontakte zwischen Österreich und den Osmanen (Stichwort 1683). Kaum jemand weiß, dass Teile des heutigen Österreich in der Spätantike fast byzantinisch geworden wären. Wenig bekannt ist wohl auch, dass in der Wiener Schottenkirche eine byzantinische Prinzessin begraben liegt. Auch die Habsburger nahmen Byzanz wahr: Im 15. Jahrhundert wollte angeblich Eleonore, die Frau Friedrichs III., ihren Sohn Maximilian Konstantin nennen, in Anspielung auf Konstantin den Großen. Im späten 19. Jahrhundert träumte noch Kronprinz Rudolf davon, in Konstantinopel Kaiser zu sein. Kaum bekannt ist auch der Einfluss auf Architektur und Malerei. Im Mittelalter sind es byzantinisch beeinflusste romanische Fresken, und im 19. Jahrhundert lassen sich in der Architektur byzantinische Vorbilder ausmachen.

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